
Je nach Fellnasen-Typ und Rasse sind unsere Lieblinge entweder mit recht kurzem Fell bestückt, oder gelten als absolutes Langhaar. Dann gibt es auch Felltypen, die trotz gewisser Länge nicht viel Pflege benötigen, andere umso mehr. Dass aber das Fell des Hundes einer besonderen Pflege bedarf, ist selbsterklärend. Denn nur dann, wenn man von innen, wie außen letztlich alles richtig dabei macht, kann das Fell glänzen und ohne zu verknoten oder gar zu verfilzen seidig und geschmeidig sein. Vom richtigen Futter, bis hin zur äußerlichen Haarpflege haben wir hier schon einmal einige wichtige Tipps und Anregungen aufgeführt.
Schönheit kommt auch von innen
Desto besser das Futter, umso schöner das Fell. Diese Theorie ist auch in der Praxis absolut nachvollziehbar und vor allem leicht durchführbar. Man nehme das hochwertige und bewährte Nassfutter, welches exakt auf die rassebedingten Eigenschaften des Hundes abgestimmt ist und schon kann man zusehen, wie das Fell zum Glänzen und Strahlen kommt und der Hund sich vor allem im wahrsten Sinne pudelwohl fühlt in seiner Haut und eben auch mit seinem Fell. Das richtige Futter ist also enorm wichtig, fürs Wohlbefinden und die Fellstruktur des Hundes. Alle notwendigen Vitamine und Mineralien, wie Spurenelemente muss der Hund mit auf den Weg bekommen, damit er nicht nur immer gesund und munter ist, sondern auch nur so vor Kraft und Energie strotzt und mit einem glänzenden Fell daherkommt.
Viel Zeit für die Pflege?
Wenn man zum Einem alle wichtigen Utensilien an Bord hat, wie auch den Kamm fürs Unterfell, oder die richtige Fellbürste und das Shampoo, kann man eigentlich nichts falsch machen. Die Zeit zur Pflege muss sein, muss aber nicht zu intensiv sein. Denn wer alles zuhause hat für die Fellpflege und durch die Regelmäßigkeit und Übung zum Fell-Profi wird, kann am Ende im Nu die kontinuierliche Pflege mal eben durchführen.
Rasse-bedingte Fellpflege
Die Fellpflege ist immer unterschiedlich und je nachdem welcher Hundeart und Rasse das Tier zugeordnet werden kann, sehr intensiv, oder eben nicht. Hat man beispielsweise einen Flat Coatet Retriever ist dieser gerne in jedem Tümpel unterwegs, suhlt sich wahnsinnig gern in Matschlöchern und ist meist sehr dem Wasser zugetan und allen, was damit zusammenhängt. Doch. Dieser Hund benötigt relativ wenig Fellpflege, da der Schmutz durch das glatte Langhaar buchstäblich von ganz allein abfällt, wenn er sich zuhause beispielsweise auf die Hundedecke ablegt. Man muss ihn dennoch ab und an Bürsten, damit das seidige Fell so bleibt und die Befederung an den Beinen und das Unterhaar nicht verfilzt. Dann gibt es aber auch je nach Hunderasse Fellarten, die überhaupt kein Kämmen und Bürsten erfordern. Hier werden beispielsweise Hunde eher getrimmt, wie der Pudel und ähnliche Rassen. Oder auch der Jack-Russel-Terrier, der mit seinem kurzen Fell letztlich kein Bürsten benötigt. Da reicht ein Streichen übers Fell und schon ist es glatt und glänzend. Richtige Langhaarkandidaten, wie der Bobtail, einige Hütehunderassen, wie auch der Retriever oder auch Cocker Spaniel und Co, benötigen fachgerechte Pflege sogar. Bei einigen Hunderassen sollte man sich schon im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass ihr Fell einer intensiven Pflege bedarf, die man unter Umständen noch nicht einmal selbst durchführen kann. Da gehört das regelmäßige Trimmen lassen im Hundesalon zum regelmäßigen Ritus.
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)